Dienstag, 27. November 2012

Frank Millers 300 – Die Schlacht bei den Thermopylen

Frank Millers 300 – Die Schlacht bei den Thermopylen
Ge- und Missbrauch von Geschichte und Mythenbildung

„Wahnsinn?! DAS IST SPARTA!!!!“ sowie „Kommt und holt Sie Euch!“ waren die Einstiegssätze unseres Projektes und sollten für die folgenden Tage leitend sein.

Doch welche Bedeutung hatte diese Schlacht und was sollen wir uns nochmal holen? Typische Gedanken eines Montagmorgens vor dem Beginn der Ferien. Was mit dem Spielfilm begann, endet am Donnerstag mit einer großartigen Fülle der Erkenntnisse und Aspekte, die sich aus verschiedenen Medien zu dem Thema „Die Schlacht bei den Thermopylen“ ableiten ließen. Alle Ergebnisse – dann auf wenige Plakate reduziert - hängen nun in der Schule.

Bild Seite 6 ...

So beginnt Frank Miller 1996 die ersten Seiten seiner Graphic Novel „300“, welche einige Jahre später als Grundlage für den gleichnamigen Film der Macher von „Sin City“ dienen wird.
300 Spartaner, angeführt von deren König Leonidas, sollen das wohl größte Herr der damaligen Zeit besiegen und den Engpass bei den Thermopylen halten? Eher unwahrscheinlich und auch übertrieben: Der Urvater der Geschichtsschreibung Herodot spricht von etwa 7000 Griechen davon etwa 1000 Spartaner. Aber dafür haben Spielfilme auch ihre Berechtigung um zu überziehen, pauschalisieren und zu übertreiben. Denn ein Spielfilm ist nach wie vor Kunst und unterliegt kreativen und ästhetischen Mitteln, welche der „Künstler“ anwenden möchte. So hat jedes Medium, mit welchem wir uns über die Zeit beschäftigt haben, andere Akzente, als auch Schwierigkeiten in sich und bedarf einer jeweils speziellen Betrachtung.

Alles in allem hat die Erarbeitung und doch sehr spezielle Herangehensweise an einen Spielfilm uns allen sehr viel Spaß bereitet und zeigte uns, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt. Falls ihr noch mehr wissen wollt, schaut doch einfach mal bei unseren Plakaten vorbei ;)

Björn Bojara

Donnerstag, 19. Juli 2012

Die Projekttage sind vorbei

Die Projekttage sind vorbei. Vielen Dank an alle für den gelungenen Präsentationstag und für euren Einsatz während der Projekttage.

Mittwoch, 18. Juli 2012

News-Projekt

„Ich will Kaffee!!“. Die meisten wissen wahrscheinlich schon, um wen es sich dabei handelt. Und wenn nicht, dann spätestens, wenn sie unser Projekt besuchen: Das ist Herr Henseler. Immer gute Laune und ständig am Kaffeetrinken oder –zubereiten. Denn an Kaffee fehlt es bei den Projettagen vom News- Projekt nicht! Kaffee, selbst gebackenes Brot von Herrn Henseler, Brötchen, Aufstrich, Kekse und andere Leckereien schmücken einen großen Tisch von einem der beiden Räume, in denen die Teilnehmer des News- Projektes fleißig am Arbeiten sind. Das macht die Atmosphäre sogar noch gemütlicher als sie es ohnehin schon ist und das Arbeiten erinnert fast an ein gemütliches Beisammensitzen bei Kaffee und Kuchen als an Schule.

Doch denken Sie jetzt bitte nicht, in diesem Projekt wird ausschließlich gemütlich dagesessen und Kaffee getrunken! Arbeiten und es gemütlich haben geht bei uns nämlich gleichzeitig! Das News- Projekt wird von Herrn Henseler, Herrn Wahlbrink und Frau Rottinghaus geleitet und wir Teilnehmer haben bereits einiges auf die Beine gestellt. Von der 5. Klasse aufwärts ist hier fast jeder Jahrgang vertreten. Artikel werden geschrieben, Fotos gemacht, Filme gedreht, Texte werden bearbeitet und hochgeladen…. Die Leute gehen hier ein und aus- immer mit neuen Ideen oder an Fotos, Filmen und Notizen reicher.
 Die Aufgabe des News- Projektes besteht nämlich darin, die anderen Projekte vorzustellen. Das bedeutet, dass man nicht nur selbst voran kommt und Spaß hat, sondern- und das ist gerade das Schöne- man sieht sehr viel von den anderen Projekten, bekommt tolle Eindrücke und so manches Mal auch eine Gratisvorstellung, eine Tanzeinlage oder die Dokumentation der Projektergebnisse zu sehen.
Das alles macht sehr viel Spaß und hat auch einen Sinn: Die Artikel werden später in einer Sonderausgabe der Schülerzeitung veröffentlicht.
Der Film, den eine kleine Gruppe der Teilnehmer mit Frau Rottinghaus über die Projekttage gedreht und mit Programmen wie „Windows Movie Maker“ zugeschnitten hat, wird schon am Präsentationstag vorgestellt. Die geknipsten Fotos laufen bereits in der Pausenhalle auf dem „Digitalem Schwarzen Brett“ und sind dort für alle sichtbar. Außerdem sind die Projekttage vom Carolinum dank des News- Projektes und einer Gruppe von Schülern, die sich damit beschäftigt haben, nun auch bei Twitter.

Dank des großen Engagements der Teilnehmer unseres Projektes konnten wir nun über fast jedes Projekt einen Artikel erstellen (es gibt schon fast 50 Artikel!!), eine beachtliche Anzahl an Fotos sammeln, haben ein Twitter- Seite und einen ofiziellen Weblog, auf der die Artikel zu sehen sind und auch der Film kann morgen vorgestellt werden. Alles in allem eine gute Arbeit!

- Unsere Accounts:

Blog: http://www.projekttage-carolinum.blogspot.com/

Twitter: www.Twitter.com/projekttageCaro

Google+: https://plus.google.com/u/0/116805834326954364067/posts

(Franca Damsch)

Chillen statt gammeln - Methoden zur aktiven Entspannung – Ein Teilnehmer berichtet

Oft belächelt und nicht von allen ernst genommen, doch im Rahmen des Leitthemas „Umgang und Auswirkungen neuer Medien“ ein Projekt, das einen weiteren Blick wert ist. Denn für viele Menschen besteht die einzige Freizeitgestaltung nach verrichteter Arbeit darin, sich vor Fernsehen und Computer zu setzen. Die Zeit vergeht auf diese Weise zwar schnell, aber effizient genutzt ist sie nicht, denn anschließend fühlt man sich weder ausgeruht noch ist man es tatsächlich.

Jährlich steigende Zahlen von sog. „Burn-out-Syndromen“ und Arbeitnehmern, die sich stressbedingt nicht mehr in der Lage sehen, ihrer Arbeit regelmäßig nachzugehen, belegen, dass bezüglich dieses Themas viel zu wenig getan wird. Es hält sich noch immer ein gesellschaftlicher Irrglaube, Entspannung habe mit Faulheit zu tun. Das Projekt hat es sich also zur Aufgabe gemacht, Schüler für diese Problematik zu sensibilisieren.

Umgesetzt werden diese „Methoden zur aktiven Entspannungen“ durch autogene Trainingsübungen (in vielen Ländern anerkannte Psychotherapie, die eine Beruhigung des Individuums durch sich selbst und ohne äußeres Zutun als Ziel hat) und Schulung grundlegender Atemtechniken zur Beruhigung und Entspannung. Zudem wird die Wirkung von Musik, Bildern und Videomaterial sowie Sprache untersucht, beispielsweise durch Einsatz von Naturaufnahmen in Bild und Ton. Kern ist es, sich gezielt in einen Zustand der Entspannung hineinzuversetzen und „abschalten“ zu können. Das hat viel mit Selbstkontrolle und -bewusstein zu tun, weshalb auch jene Aspekte durch die Übungen gestärkt werden.

Aus Kindertagen werden fast allen noch die „Gute-Nacht-Geschichten“ ein Begriff sein und tatsächlich ließ sich anhand von Hörbüchern eine Art der inneren Entspannung feststellen. Darüber hinaus stand die Ermittlung von Stressfaktoren im Vordergrund, denn nur wer weiß und bewusst wahr nimmt, was ihn oder sie stresst, kann sich dieser Belastung entledigen.

Jeder Teilnehmer, sofern er sich auf die einzelnen Methoden einließ, konnte von diesem Projekt lernen und profitieren und mal so richtig chillen ...anstatt zu gammeln.

„Tatort Schule “ - Gewalt an Schulen

Frau Funke und Frau Heise boten das Projekt „Tatort Schule“- Gewalt an Schulen an, um die Schüler über Mobbing und Gewalt an Schulen zu informieren. Das Projekt ging von einem Buch aus, welches eine Schülerin schrieb, die selber einmal Mobbingopfer war und in diesem Buch über ihr Leid und ihre Erfahrungen berichtet.

Zuerst sollten die Schüler Selbstvertrauen und Vertrauen gegenüber den Anderen aufbauen. Anschließend lud die Gruppe die Beratungslehrerin Frau Borsum zu einem Interview ein. Sie beantwortete gerne alle Fragen der Schüler und nun wissen alle Teilnehmer des Projekts, dass man mit Problemen zu den Beratungslehrern- und lehrerinnen gehen sollte, da man ihnen vertauen kann. Anschließend führten die Schüler Rollenspiele durch, in denen sie sich in verschiedene Personen hineinversetzten sollten, z.B. in das Mobbingopfer, den Täter, die Lehrer, die Freunde, die Eltern und die Geschwister. Am Mittwoch erstellten sie Plakate und eine Präsentation, die sie am Donnerstag vorstellen.

Bei einem Interview erzählte uns eine Schülerin, dass sie sich für dieses Projekt entschied, da sie es interessant findet, darüber zu sprechen. Ein Schüler berichtete, dass ihm das Projekt gut gefällt, da eine ruhige Arbeitsatmosphäre herrscht. Außerdem sind die Lehrerinnen mit dem Verlauf und den Ergebnissen zufrieden.

Ann-Kathrin und Hannah

Trickfilm

Bettina Selle leitet das Projekt „Trickfilm“. Dort erstellen die Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs einen Film, der nur aus Fotos besteht. Die Teilnehmer verkleiden sich und führen sehr langsam Bewegungen durch, die Frau Selle mit vielen Fotos hintereinander aufnimmt. Wenn der Film bearbeitet wird, werden zwölf Fotos in einer Sekunde abgespielt. Dadurch entsteht dann der komplette Film. Die Kinder finden das Projekt sehr interessant und man kann sehen, dass es ihnen sehr viel Spaß macht und sie mit ihrem Projekt zufrieden sind. Vor allem bereitet ihnen das Drehen der Szenen sehr viel Freude, denn ihnen gefällt es, in lustigen Kostümen vor der Kamera zu stehen. Die Leiterin ist ebenfalls sehr zufrieden mit den Ergebnissen und der Arbeit der Schüler.

Ann-Kathrin Goltermann, Hannah Lemper

Was wir so getrieben haben .../ News- Projekt

(Bericht eines Teilnehmers)

Unsere Aufgabe als Teilnehmer des News- Projektes ist es, die anderen Projekte vorzustellen. Dies erfolgt in Form von Artikeln, die von Schülerinnen und Schülern ab der 5. Klasse geschrieben wurden und in einer Sonderausgabe des Karlsblattes veröffentlicht werden, durch Fotos sowie mit Hilfe eines selbst erstellten Filmes.

Am ersten Tag haben wir eine Sitzung „gestartet“, in der die Lehrer uns erklärt haben, was wir in diesem Projekt für Möglichkeiten haben, ob wir auf bestimmten Seiten Rechte verletzen, wenn wir dort Fotos veröffentlichen etc. Dann kamen wir schnell zur Sache. In weniger Zeit schafften wir viel, da wir sehr viele zielstrebige „Mitarbeiter“ haben. Die Schülerinnen und Schüler wurden in folgende Gruppen aufgeteilt:
  • neun Reporter-Teams
  • die Online-Redaktion
  • das Film-Team
  1. Die Reporter-Teams konnten verschiedene Projekte besuchen, Interviews führen und Fotos schießen.
  2. Die Online-Redaktion musste an mehreren Computern arbeiten, um unsere Accounts auf Seiten wie z.B. Twitter oder Google+ aufzubauen.
  3. Das Film-Team hatte vor, einen Film, der von unserer Schule handelt, zu drehen. Dazu konnten sie auch mit Programmen wie „Windows Movie Maker“ arbeiten.
 Am zweiten Tag hat das Reporter-Team fleißig weiter Interviews geführt, Fotos geschossen und Berichte geschrieben. Wir haben genau 122 Fotos an diesem Tag auf das "Digitale Schwarze Brett“ hochgeladen. Kurz gesagt: Es wurde einfach die Arbeit des ersten Tages fortgesetzt.
Jetzt kommt der dritte und vorletzte Tag. Die Bilder häufen sich an und die letzten Berichte werden geschrieben. Der Film ist beinahe fertig geschnitten und wird am Donnerstag, den 19.07.2012, um 15:00 Uhr präsentiert. Die letzten Berichte auf unseren Accounts werden fertiggestellt.


Ein stetiger Begleiter unseres Projektes ist der gute Kaffee. Brötchen und von Herrn Henseler selbst gebackenes Brot sowie diverse Aufstriche und Kekse stehen zum Verzeht bereit und tragen zur gemütlichen Atmosphäre bei. Das Schöne an diesem Projekt ist, dass man nicht nur selber voran kommt und etwas schafft und dabei Spaß hat, sondern dass man auch viele nette Eindrücke von den anderen Projekten bekommt und viel sieht. Besonders beeindruckend ist es, wenn Thaterstücke, Tanzvorlagen oder andere Ergebnisse eigens für uns vorgestellt oder erläutert werden.



- Unsere Accounts:


Google+: https://plus.google.com/u/0/116805834326954364067/posts

Noah M.; Baktasch J.

Cybermobbing - Filmanalyse, Diskussion, Strategien und Rollen

Das Projekt "Cybermobbing - Filmanalyse, Diskussion, Strategien und Rollen", das von Frau Frye, Frau Kampmann, Frau Koch und Frau Meißner geleitet wurde und in Raum 227 stattfand, ist eines von insgesamt vier Projekten, die sich mit verschiedenen Aspekten des Cybermobbings beschäftigten. 

Die Schüler hatten dieses Projekt gewählt, weil Mobbing und Cybermobbing aktuelle Themen seien. Sie sagten uns, dass es vor allem die jüngeren Schüler seien, die entweder ein sogenanntes “Mobbingopfer“ sind oder auch als Mobber gelten. 
Die Teilnehmer des Projektes besprechen die Folgen und Auslöser des Cybermobbings. 
Die Gruppe schaute ebenfalls im Strafregister nach, um zu erfahren, welche Konsequenzen  das Cybermobbing im Internet für die Mobber haben kann. 
Am Mittwoch war die Gruppe in der Stadt und führte eine Umfrage durch, um zu erfahren, wie viele Opfer es allein in Osnabrück gibt. Außerdem fragen sie die Passanten nach den Folgen und Auslösern des Cybermobbings. Am Donnerstag will das Projekt den Besuchern am Carolinum die Ursachen, die Folgen und die Strafen des Cybermobbings vorstellen. In einem Fünf-Punkte-Plan wollen die Schüler den Eltern am Präsentationstag zeigen, wie man Mobbing und Cybermobbing an Schulen oder in der Freizeit vermeiden und verhindern kann. Auch für die Eltern ist das sehr gut, damit sie mehr über dieses wichtige Thema erfahren und so auch ihren Kindern bei solchen Fällen wie Mobbing helfen können.


Emma Eichmeyer und Mara Mir Yousef

Schülerzitat

"Was?!?!!?? Schon elf Uhr???!!!??? Hättest du das nicht früher sagen können???!!"

- "Wie? hätte ich dir um zehn Uhr sagen sollen, "es ist gleich elf!"??!"


Eine Viertelstunde später: "Du, es ist jetzt viertel nach elf - und es ist gleich zwölf, ich wollts nur gesagt haben..."

Das News-Projekt

Ich bin mit meinem Projekt sehr zufrieden, weil ich  viele andere Projekte besuchen durfte. Ich habe viele verschiedene Berichte geschrieben z.B. über - "Erhebung, Durchführung und Auswertung einer Umfrage zum Nutzungsverhalten des Internets", "Das Carolinum von außen - unsere Visitenkarte" und "Cheerleading". Außerdem war ich in verschiedenen Projekten und habe tolle Fotos geschossen.Wir haben 3 verschiedene Gruppen: Filmcrew, Reporter-Teams und Online - Redaktion. Es gibt Kekse und Kaffee. Unsere 9 Reporter-Teams sind in die einzelnen Projekte gegangen und haben jeweils einen Bericht über die untersuchten Projekte geschrieben. Leider gab es auch Projekte, die nicht über sich schreiben lassen wollten. Ein paar Kinder haben uns im lat./de.Theater zwei Szenen aus dem vorbereitetem Theater vorgespieltund haben uns einen tollen Bericht vorgelegt. Es war bisher ein voller Erfolg!

Alexandra Wenzel