Am Projekt "Fotografieren erlaubt - Kirche mit Knipse und Kamera", das von Herrn Schagon und Herrn Schönecker geleitet wird, durfte ich einen Tag lang teilnehmen. Hier erfahren die Teilnehmer, was man bei der Fotografie für beeindruckende Werke erstellen kann. Außerdem erfahren sie viele Hintergrundinformationen von Herrn Schagon und Herrn Schönecker.
Am Anfang des Projekttages zeigte Herr Schagon uns viele Möglichkeiten, Fotos zu erstellen und zu präsentieren. Herr Schönecker erzählte uns, dass die Kirchen in verschiedenen Epochen gebaut wurden. Der Dom ist in der Romanik gebaut worden, die Marienkirche in der Gotik. Am erstaunlichsten ist jedoch, dass die kleine Kirche, die kaum verziert ist, im Barock gebaut worden ist. Wir erfuhren, dass die kleine Kirche im Weltkrieg zerstört worden ist und dass nicht alles wieder aufgebaut worden ist.
Dann gingen wir in die kleine Kirche. Herr Schagon erzählte uns, dass damals 700 bis 800 Personen in die kleine Kirche passten. Nachdem viele weitere Hintergrundinformationen genannt wurden, wurden die Orgel, die Säulen mit goldener Verzierung, das Kreuz, die Marienstatue, die Mosaikfenster und vieles mehr fotografiert und bewundert. Die Teilnehmer waren sehr einfallsreich und ambitioniert. Aufgrund der vielen verschiedenen Kameras hatte jeder andere Fotos erstellt. Einige haben ca. 50, andere ca. 100 Fotos kreiert.
Nach einer 30-minütigen Pause gingen wir in die Marienkirche. Herr Schagon wies vor der Kirche auf Details wie die "in Stein gemeißelte Theologie" (schöne Figuren) hin. Auch hier durften sich die Teilnehmer künstlerisch austoben. Es fotografierte wieder jeder etwas anderes, einige die Kirche von außen, andere die verzierte Decke, wieder andere das Licht für die Welt, wieder andere die goldenen Gemälde und wieder andere sogar die Kirche aus der Perspektive der Marienstatue.
Nach ca. 168 Treppenstufen erhielten wir eine traumhafte Aussicht vom Turm der Marienkirche. Wir sahen auf dieser Terrasse den Dom, das Carolinum, den Hexengang, viele Geschäfte, Hochhäuser,... wir waren begeistert! Selbstverständlich entstanden auch hier wunderschöne Fotos. Vor dem Rückweg fotografierten wir noch das Stadtmodell im Rathaus.
Zum Schluss stellte ich noch vier Fragen:
1. Welche Perspektive mögt ihr am meisten? - Panorama, Frosch-, Vogel-
2. Welche Effekte mögt ihr am meisten? - "verrostet", "nebelig", "gezeichnet"
3. Habt ihr Tipps zum Fotografieren? - Ruhe bewahren oder Stativ verwenden, die richtige Kamera wählen
4. Was genießt ihr bei der Fotografie am meisten? - das Fotografieren an sich, das Motiv aussuchen, (spontane) Momente und Erlebnisse festhalten, Fotos anschauen
Mir hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht, einen Tag lang an dem Projekt "Fotografieren erlaubt - Kirche mit Knipse und Kamera" teilzunehmen. Ich möchte mich noch bei der Gruppe für alles bedanken. Die Fotografie ist ein sehr hilfreiches Medium. Man kann nicht nur alles festhalten, sondern auch seine Kreativität mithilfe unbegrenzter Möglichkeiten entfesseln.
Kim-Khang Tran
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