In Deutschland liegen viele Althandys in Schränken und Schubladen und geraten langsam, aber sicher in Vergessenheit. Schlimmer ist es aber, wenn Handys in den Hausmüll geworfen werden, da in ihnen giftige Stoffe zu finden sind, die nicht in den Hausmüll gehören; andererseits enthalten sie viele seltene und daher teure Wertstoffe wie etwa Gold, Kupfer und die sogenannten Seltenen Erden, die auch, aber aus anderen Gründen, nicht in den Hausmüll gehören.
Deshalb sammelt zum Beispiel die Telekom seit 2003 Handys, die nicht mehr gebraucht werden oder die nicht mehr funktionstüchtig sind. Die kostbaren Stoffe werden so vor ihrer Vernichtung gerettet und können wiederverwertet werden; manchmal können sogar ganze Bauteile von Handys erneut verwendet werden.
Bei dem sehr interessanten Projekt „Handys für die Umwelt“, das von Frau Kienker-Englmann geleitet wurde und im Chemie-Hörsaal stattfand, recherchierten die Teilnehmer über Handynutzung, über die Stoffe, die ein Handy enthält, über Recycling von Handys und über die Schädigung von Mensch und Tier durch Handys. Am Donnerstag gab es eine Sammelaktion in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe. Für jedes Handy, das in den Sammelkasten gelegt wurde, wurden drei Euro an verschiedene Umweltprojekte gespendet.
Es ist sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass viele von uns wertvolles und teures Material wegwerfen und somit verschwenden, denn viele von uns wissen es noch nicht. Außerdem wird mit dem Projekt auch der Mutter Natur, der Umwelt, geholfen. Somit ist dieses Projekt eines der hilfreichsten.
Kim-Khang Tran
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