Montag, 16. Juli 2012

Cheerleading

Turnmatten, viele hip gekleidete Schülerinnen, keine männlichen Teilnehmer – klar, eine Mädchensportart. Wo Mädchen sind, ist aber auch Power. Während die Jungs auf dem Klushügel sich Fahnen aus den Hosen reißen und Footballs herumwerfen, bereiten unsere Schülerinnen das sportlich-ästhetische Begleitprogramm vor. Wir kennen das natürlich aus amerikanischen Superbowl-Übertragungen. Kein Football-Spiel ohne Cheerleader. Menschenpyramiden, ausgefeilte Tanzchoreographien, Mädchen, die durch die Luft geschleudert nach diversen Salti wieder sicher auf dem Boden landen – all das soll jetzt auch am Carolinum geübt werden? Wir waren gespannt.

Ursprünglich wollte die Gruppe in der Pausenhalle trainieren, doch heute konnte sie ein letztes Mal die alte Sporthalle benutzen, während draußen bereits die Abbrissarbeiten vorbereitet wurden. Kein Wasser, keinen Strom, nur geballte Girl-Power. Dementsprechend begann das Projekt mit dem Herumtragen der Turnmatten, dann waren alle aufgewärmt. Dehnübungen, Handstandübungen und es konnte losgehen. Die Chef-Cheerleaderin, Michelle Kotzur, führte mit einer Assistentin nach einer kleinen Besprechung einige typische Übungen vor: Radschlag-Überschlag und Radwende, Rolle vorwärts und Schulteraufstieg. Dann turnten die Teilnehmerinnen die Übung nach. Dass das alles schon so gut geklappt hat, spricht für die herausragende Begabung unserer Girls. Nach dieser Übung ruhten sich alle ein wenig aus - verdient. Später wurden noch weitere Übungen geturnt. Danach wollten die Mädchen gern ein wenig unter sich bleiben, aber wir bleiben am Ball und berichten später von weiteren beeindruckenden Details der Show.

Von Laura, Alexandra Wenzel und Sarah Jabbes (5LF)

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