Mittwoch, 18. Juli 2012

300

Frank Miller „300“-Der Ge-und Missbrauch von Geschichte




In dem Projekt " Der Ge- und Missbrauch von Geschichte", welches von Herrn Steenken, Herrn Große-Höötmann und Frau Dr. Martini geleitet wird, beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Unterschied zwischen Fact und Fiction in der Sicht der modernen Geschichte. Bei den Teilnehmern dieses Projektes handelt es sich zum großen Teil um Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs.
Hierbei dient der oben genannte Film von Frank Miller aus dem Jahr 2007 nur als Folie, sozusagen als Vorlage, und viele andere Medien werden mit seiner Darstellung der historischen Ereignisse verglichen. Hierbei nutzen sie unter anderem den Vergleichsfilm „Der Löwe von Sparta“ von 1961, die Dokumentation „Die Schlacht bei Sparta“ aus dem Bereich Histotainment (Mischung aus History und Entertainment) von 2007 und die zum Film erschienene Graphik Novelle, in welcher Szenen des Films grafisch auf andere Art dargestellt werden. Ebenso dient eine 21-seitige Quelle als Hilfe zur Aufschlüsselung der Fakten. Sie vergleichen die Geschichtsbilder, die durch diese Medien entstehen und ihre Wirkung auf die heutige Zeit, sowie dem heutigen Denken.
Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Vergleich der verschiedenen Perpektiven, wobei zum großen Teil eine eurozentrische Perspektive vorliegt, das bedeutet, dass die Sichtweise von uns Europäern geprägt ist und von unseren Werten und Vorstellungen ausgegangen wird. Dieses Bild von den persischen Barbaren und der griechischen Zivilisation nehmen die Teilnehmer auseinander, untersuchen es auf seine Richtigkeit und stellen so nach und nach die Unterschied zwischen geschichtlichen Fakten und filmischen Fiktionen heraus. Ihre Ergebnisse halten sie in hübschen Grafiken fest.

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